Stellenangebot

Wissenschaftler/in (100 %) (PostDoc bzw. Möglichkeit zur Promotion)

Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) beforscht als national und international agierendes Forschungszentrum die Schnittstelle von biologischen und technischen Systemen. Unsere Forschung zielt auf eine nachhaltige Intensivierung. Hierfür analysieren, modellieren und bewerten wir bioökonomische Produktionssysteme. Wir entwickeln und integrieren neue Technologien und Managementstrategien für eine wissensbasierte, standortspezifische Produktion von Biomasse und deren Nutzung für die Ernährung, als Rohstoff und Energieträger – von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung. Damit tragen wir bei zur Ernährungssicherung, zum Tierwohl, zur ganzheitlichen Nutzung von Biomasse und zum Schutz von Klima und Umwelt.

Für das EU-Projekt PERCAL (Chemical building blocks from versatile MSW biorefinery) suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n

Wissenschaftler/in (100 %) (PostDoc bzw. Möglichkeit zur Promotion)

Naturwissenschaftliche Forschung

Agrar

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Max-Eyth-Allee 100
14469 Potsdam-Bornim

Das vorliegende Projekt zielt auf die Verwendung der organischen Hausmüllfraktion als Rohstoff für die Milchsäurefermentation. Es sollen geeignete Milchsäurebildner selektiert und getestet werden, um im Anschluss ein stabiles Fermentationsverfahren zu etablieren, welches bis in den Pilotmaßstab erprobt werden soll.

Aufgaben
 Planung, Durchführung und Auswertung von Fermentationsversuchen im Labor- und Pilotmaßstab
 Arbeitsgruppeninterne Unterstützung bei der fachlich-methodischen Anleitung des technischen Personals
 Interne Koordination und Management des Projektes (Kooperation mit Partnern, administrative Steuerung, Projektdokumentation) sowie Unterstützung bei anderen laufenden bzw. in Vorbereitung befindlichen Vorhaben
 Erstellen von Berichten und Veröffentlichungen sowie Präsentation von Ergebnissen auf nationalen & internationalen Fachtagungen
 Interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des ATB

Unsere Erwartungen an Sie
 Abgeschlossenes naturwissenschaftlich-technisches Studium, idealerweise mit Schwerpunkt im Bereich Biotechnologie/Bioverfahrenstechnik, chemische Verfahrenstechnik o. vergleichbar
 fundierte Kenntnisse im Umgang mit Labor- und Fermentortechnik zur Kultivierung von Mikroorganismen
 Erfahrungen bei Vorbehandlung und Aufschluss von lignocelluloseartiger Biomasse bzw. Reststoffen
 Erfahrungen auf dem Gebiet der statistischen Versuchsplanung und idealerweise Prozess-modellierung
 Erste Erfahrungen im Einwerben von Drittmitteln sowie in der Projektarbeit und Teilprojektleitung wünschenswert
 sichere Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift
 selbstständiges Arbeiten, persönliches Engagement, Zuverlässigkeit, sowie Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft werden vorausgesetzt.

Wir bieten Ihnen
 ein exzellent ausgestattetes Labor und Technikum mit Bioreaktoren von 1-1000 Liter einschließlich prozessbegleitender Analytik sowie entsprechender Peripherie zur Durchführung kontinuierlicher Fermentationsprozesse
 die Einbindung in ein interdisziplinäres Team in einem attraktiven Arbeitsumfeld
 sehr gute Bedingungen für Ihre eigene wissenschaftliche Weiterentwicklung und Vernetzung
 die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördernde Arbeitsbedingungen

Die Vergütung erfolgt nach E 13 TV-L. Die Position ist entsprechend der Projektlaufzeit bis zum 30.06.2020 befristet. Nähere Auskünfte erhalten Sie von Dr. Joachim Venus (Tel.: 0331/5699-852, Email: jvenus@atb-potsdam.de) sowie im Internet unter www.atb-potsdam.de.

Wenn Sie sich mit Ihrer Fachkompetenz in unsere interdisziplinäre Forschung einbringen wollen, dann bewerben Sie sich bitte bis zum 20.02.2018 unter Angabe der Kennzahl 2018-1-2 per E-Mail (möglichst nur ein pdf-Dokument) unter karriere@atb-potsdam.de.

Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik. Daher begrüßen wir die Bewerbung qualifizierter Frauen und Männer gleichermaßen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.