Stellenangebot

Wissenschaftler/in für Bioverfahrenstechnik mit der Möglichkeit zur Promotion (65 %)

Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) beforscht als national und international agierendes Forschungszentrum die Schnittstelle von biologischen und technischen Systemen. Unsere Forschung zielt auf eine nachhaltige Intensivierung. Hierfür analysieren, modellieren und bewerten wir bioökonomische Produktionssysteme. Wir entwickeln und integrieren neue Technologien und Managementstrategien für eine wissensbasierte, standortspezifische Produktion von Biomasse und deren Nutzung für die Ernährung, als Rohstoff und Energieträger – von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung. Damit tragen wir bei zur Ernährungssicherung, zum Tierwohl, zur ganzheitlichen Nutzung von Biomasse und zum Schutz von Klima und Umwelt.

Für die Unterstützung der laufenden Arbeiten und Projekte im Bereich „Biobasierte Produkte“ sowie im Zusammenhang mit der Koordinierung des Forschungsprogramms 3 (Stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse) suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n

Wissenschaftler/in für Bioverfahrenstechnik mit der Möglichkeit zur Promotion (65 %)

Naturwissenschaftliche Forschung

Agrar

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Max-Eyth-Allee 100
14469 Potsdam-Bornim

Die vorgenannte Position ist in der Abteilung Bioverfahrenstechnik angesiedelt und adressiert die folgenden Aufgaben und Erwartungen für die Bioprozessentwicklung incl. Downstream Processing und Scale-up bis zum Pilotmaßstab:

Aufgaben
 Planung, Durchführung und Auswertung von Fermentationsversuchen im Labor- und Pilotmaßstab
 Arbeitsgruppeninterne Unterstützung bei der fachlich-methodischen Anleitung des technischen Personals
 Unterstützung bei laufenden bzw. in Vorbereitung befindlichen Vorhaben (Projektkoordination, Kooperation mit Partnern, administrative Steuerung, Projektdokumentation)
 Erstellen von Berichten und Veröffentlichungen sowie Präsentation von Ergebnissen auf nationalen & internationalen Fachtagungen
 Interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des ATB
 Einwerbung von Drittmitteln, insb. mit Fokus auf EU und DFG

Unsere Erwartungen an Sie
 Sehr gut abgeschlossenes naturwissenschaftlich-technisches Studium, idealerweise mit Schwerpunkt im Bereich Biotechnologie/Bioverfahrenstechnik, chemische Verfahrenstechnik oder vergleichbare Ausbildung
 fundierte Kenntnisse im Umgang mit Labor- und Fermentortechnik zur Kultivierung von Mikroorganismen
 Erfahrungen bei Vorbehandlung und Aufschluss von lignocelluloseartiger Biomasse
 Erfahrungen auf dem Gebiet der statistischen Versuchsplanung und idealerweise Prozessmodellierung
 Erste Erfahrungen im Einwerben von Drittmitteln sowie in der Projektarbeit und Teilprojektleitung wünschenswert
 sichere Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift
 selbstständiges Arbeiten, persönliches Engagement, Zuverlässigkeit, sowie Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft

Wir bieten Ihnen
 Möglichkeit zur Promotion und begleitender Ausbildungskurse
 ein exzellent ausgestattetes Labor und Technikum mit Bioreaktoren von 1-1000 Liter einschließlich prozessbegleitender Analytik sowie entsprechender Peripherie zur Durchführung kontinuierlicher Fermentationsprozesse
 die Einbindung in ein interdisziplinäres Team in einem attraktiven Arbeitsumfeld
 sehr gute Bedingungen für Ihre eigene wissenschaftliche Weiterentwicklung und Vernetzung
 die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördernde Arbeitsbedingungen

Die Vergütung erfolgt nach E 13 TV-L, 65 %. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet. Nähere Auskünfte erhalten Sie von Dr. Joachim Venus (Tel.: 0331/5699-852, Email: jvenus@atb-potsdam.de) sowie im Internet unter www.atb-potsdam.de.

Wenn Sie sich mit Ihrer Fachkompetenz in unsere interdisziplinäre Forschung einbringen wollen, dann bewerben Sie sich bitte bis zum 15.02.2018 unter Angabe der Kennzahl 2018-1-1 per E-Mail (möglichst nur ein pdf-Dokument) unter karriere@atb-potsdam.de.

Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik. Daher begrüßen wir die Bewerbung qualifizierter Frauen und Männer gleichermaßen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.