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PHOTON fordert Rücktritt von Bundesumweltminister Röttgen

PHOTON – Das Solarstrom-MagazinPhotovoltaik - Aachen, 28.02.2012: Die Redaktion von »PHOTON – Das Solarstrom-Magazin« hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen aufgefordert, sein Amt zur Verfügung zu stellen.
In einem offenen Brief heißt es unter anderem, der in der vergangenen Woche vorgelegte Gesetzesvorschlag zur Solarförderung entlarve Röttgen als Wegbereiter der konventionellen Energiewirtschaft. Der Entwurf wolle den Zubau erneuerbarer Energien nicht ausweiten, sondern einschränken. Mit der Verantwortung als Bundesumweltminister ist dieses Verhalten unvereinbar.  Kritisiert wird unter anderem, dass der Gesetzentwurf eine schrittweise Reduzierung des Zubaukorridors von aktuell 3.500 Megawatt enthalte. »Sie wollen, dass künftig nur noch 0,9 bis 1,9 Gigawatt neuer Solaranlagen pro Jahr installiert werden. Sie nennen das einen »vernünftigen Rahmen«.
Quelle: PHOTON Europe GmbH, Aachen

Als Umweltminister aber sollten Sie sich freuen, dass Solarstrom immer billiger wird und es immer mehr Solaranlagen gibt!«, heißt es in dem Brief. Kritisiert wird darin außerdem, dass der Entwurf die Möglichkeit vorsieht, die Vergütung nachträglich per Verordnung jederzeit erneut zu verändern: Dies sei eine »Verordnungsermächtigung, mit der Sie die Vergütung über Nacht auf null senken könnten«, so die Redaktion. Überdies wolle sich der Minister ermächtigen lassen, jederzeit und für alle erneuerbare Energien den Prozentsatz des Stroms, der im Rahmen des EEG mit einem Festpreis vergütet wird, abzusenken bis auf den Wert null. Das ist faktisch die Abschaffung des EEG.

Über die PHOTON-Gruppe
Entstanden aus einem Verlag im Bereich der erneuerbaren Energien ist die PHOTON-Gruppe mit Hauptsitz in Aachen heute umfassend im Bereich der Informationsvermittlung zum Thema solare Stromerzeugung tätig. Die Photovoltaikzeitschriften erscheinen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch. Darüber hinaus werden internationale Konferenzen organisiert sowie Seminarreihen und Workshops zu photovoltaikspezifischen Themen ausgerichtet. Ein eigenes unabhängiges Testlabor prüft die Qualität von Solarkomponenten und eine Consulting-Gesellschaft berät Industrie und Politik. Die PHOTONGruppe beschäftigt rund 240 Mitarbeiter und unterhält Niederlassungen in Athen, Berlin, Boston, Hongkong, Hyderabad, Madrid, New York, Paris, Rom und San Francisco. Weitere Informationen: www.photon.info

Der offene Brief an den Minister und das Titelbild der März-Ausgabe von »PHOTON – Das Solarstrom-Magazin«

als downlaod PHOTON – Das Solarstrom-Magazin

 

Quelle: PHOTON Europe GmbH, Aachen